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una tierra stellt sich vor

1991 war da die Idee, fair gehandelte Produkte zu verkaufen. Der Verkauf begann mit einem kleinen Regal mit einigen Artikeln sonntags nach dem Gottesdienst.

So entstand “una tierra” (spanisch “Eine Welt”). Unsere Kirche in Heidelberg liegt genau am Marktplatz in Neuenheim. Dies führte dazu, dass wir immer, wenn Markttag war, für ca. drei Stunden unseren “Verkauf” aufmachten. Bald war es im Stadtteil bekannt, dass man mittwochs und später am ersten Samstag im Monat bei una tierra in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) fairen Kaffee und anderes kaufen kann.

Durch den auslaufenden Mietvertrag einer Bank in den Räumen der EmK entschied sich die  Gemeinde 2004 für die Einrichtung eines Weltladens mit Café. Am 24. September 2005 wurde der Weltladen una tierra schließlich eröffnet.

Aus drei bis vier Stunden Öffnungszeit in der Woche wurden über dreißig und aus fünf Mitarbeitenden über zwanzig, die sich bis auf die Leitung alle ehrenamtlich engagieren.
Heute ist der Laden für viele ein Treffpunkt im Stadtteil. Neben dem alltäglichen Verkauf gibt es immer wieder faire Frühstücksbuffets, Vorträge und andere Aktionen.

Unsere Hoffnung ist, dass der Faire Handel einmal überflüssig wird, weil wir begreifen, dass alle Menschen in Würde leben möchten. Dass keiner auf Kosten eines anderen lebt. Bis es soweit ist, wollen wir mit viel Freude und Engagement dabei bleiben, diese uns so wichtige Arbeit weiterzumachen.

(Gekürzter Artikel von Bärbel Sticher, hier erstmals erschienen. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.)

Die Anfänge von una tierra in den alten Räumen (c) Bärbel Sticher